Innovation in kleinen und großen Schritten – 7 Faktoren zum Erfolg

Innovation in kleinen und großen Schritten – 7 Faktoren zum Erfolg

Das Thema Innovation wird trotz medialer Querschüsse nur zu gerne mit Uber, Airbnb & Co verbunden. Diese vermeintlichen Vorbilder geben aber ein vollkommen falsches Bild ab, was Innovation im Kern bedeutet. Denn bei Innovation geht es nicht nur um neue Geschäftsmodelle. Es geht vielmehr um eine Veränderung des Kerngeschäfts. Es geht nicht nur um eine Idee, sondern um viele kleine und größere Schritte davor und danach.

Jedes Unternehmen, das langfristig erfolgreich sein will und diese Schritte nicht dem Zufall überlassen möchte, benötigt ein Innovationsmanagement. Und je nach Unternehmensgröße sieht dieses Innovationsmanagement unterschiedlich aus. Wie kann man Innovationsmanagement nun aber ins Rollen bringen und im Unternehmen sinnvoll verankern? Wir haben die sieben wichtigsten Erfolgsfaktoren für Sie zusammengetragen:

1. Auftrag vom Management und Zielvorgaben

Management, Zielvorgaben und strategische Ausrichtung
Innovation steuerbar machen

Ohne Geschäftsleitung geht gar nichts. Nur, wenn deren Zusicherung und ein klarer Auftrag – inklusive Zieldefinition, Zweckbeschreibung und Erwartungshaltung – vorliegen, kann Innovationsmanagement angegangen werden. Auch Rahmenbedingungen, Verantwortlichkeiten und Budgets müssen vorab definiert werden, damit es nicht zu Missverständnissen oder falschen Erwartungen kommt.

2. Strategische Ausrichtung
Auch wenn der Weg manchmal das Ziel ist, ist es von Vorteil, wenn man weiß, wohin die Reise gehen soll. Anders ausgedrückt: Fehlt die strategische Ausrichtung der Innovationsaktivitäten, fehlen auch Ziel, Weg und die Orientierung. So wird es für die Innovationsverantwortlichen zum Kaffeesudlesen, wenn es darum geht, darzulegen, wo und was gesucht werden soll, welche Innovationsthemen Priorität haben und welche Entscheidungen am Ende zu treffen sind.

3. Klare Verantwortlichkeiten
Innovation lebt davon, ein hochgradig interdisziplinärer Prozess zu sein und verlangt die Mitwirkung vieler Abteilungen und MitarbeiterInnen aus den unterschiedlichen Disziplinen. Damit dieses Miteinander auch funktioniert, muss vorab festgelegt werden, was von den Einzelnen erwartet wird – aber auch, wer das Zepter in der Hand hat, in strittigen Punkten die Entscheidung fällt – und letztlich auch dafür gerade steht.

4. Innovationskultur
Im Vergleich zum business as usual brauchen Innovationen ganz andere Strukturen und Kulturen. Während Routine und Effizienz das operative Geschäft prägen, lebt Innovation davon, immer mit Neuem zu tun zu haben. Das erfordert Offenheit gegenüber Neuem, Risikobereitschaft, über Grenzen hinweg zu denken, Fehler zu akzeptieren und vieles mehr. Und diesen Paradigmenwechsel muss das Unternehmen gezielt zulassen und fördern. Denn nichts ist hinderlicher als eine massive Standpauke nach der ersten vermeintlichen Fehleinschätzung.

5. Veränderungsbegleitung
Innovation per se bedingt schon Veränderung – und die Einführung von Innovationsmanagement führt zu neuen Zugängen und neuen Denkmustern. Diese Erneuerungen funktionieren nur dann, wenn sie auch von allen im Unternehmen mitgetragen werden und sich auch die handeln Akteure peu-a-peu verändern. Darum gehört Change Management in den Werkzeugkasten eines guten Innovationsmanagers.

6. Einbindung aller Mitarbeiter
Wie Punkt 5 impliziert, kann Innovation nur funktionieren, wenn es vom Großteil der Belegschaft mitgetragen wird. Darum müssen durch das Innovationsmanagement alle MitarbeiterInnen gezielt eingebunden werden. Das bedingt aktive Kommunikation, frühzeitige Sensibilisierungsmaßnahmen und ein offenes Ohr für den hausinternen „Influx“. Nur so kann Innovation zur dauerhaften Initiative werden.

Zusammenarbeit
Gemeinsam an einem Strang ziehen

7. Zusammenarbeit
Silodenken und Alleingänge sind der Tod jeder Innovation. Daher ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Wichtig ist, dass aber alle an einem Strang ziehen und ein gemeinsames Ziel verfolgen. Daher ist es, wie in den ersten Punkten ausgeführt, wichtig, das Ziel klar zu definieren und klar zu kommunizieren. Nur wenn alle das große Ziel vor Augen haben, können Sie ihre Kräfte darauf fokussieren.

Innovationsmanagement und Innovationen können sehr viele Stolpersteine erleben. Darum ist es unverzichtbar, diesem extrem viel Aufmerksamkeit zu schenken, die Erfolgsfaktoren zu fördern und die Risiken zu eliminieren. Um gut gerüstet an diese Herausforderung heranzugehen, braucht man einen guten Werkzeugsatz. Und der Diplomlehrgang Innovationsmanagement des BFI Wien in Kooperation mit Casinos Austria, Enterprise Garage, den Österreichischen Bundesbahnen und WhatAVenture zielt genau auf den Erwerb dieser Kompetenzen ab.

Nähere Infos zum Diplomlehrgang Innovationsmanagement finden Sie im Informationsfolder.

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